Die erhöhte Aufmerksamkeit institutioneller Anleger hat Bitcoin in diesem Jahr verändert. Einige Analysten glauben sogar, dass ein größerer Zustrom dieser Investoren das Vermögen in den kommenden Jahren um 1.000 Prozent steigern könnte.

Das große Geld kommt weiter herein

Anfang dieses Monats veröffentlichten die Analysten der führenden Investmentbank JPMorgan einen Bericht, der darauf hindeutet, dass Bitcoin in Zukunft Rekordgewinne verzeichnen wird, wenn die Akzeptanz der institutionellen Anleger anhält. Sollte dies der Fall sein, könnte der Vermögenswert schließlich Gold ein für alle Mal besiegen.

JPMorgans Bericht begann mit einer Bestätigung des Anstiegs von Bitcoin innerhalb des letzten Monats – ein Zeitraum, in dem sich der Vermögenswert von der Mitte von 11.000 $ auf über 15.000 $ pro Daten von CoinMarketCap bewegte. Die Analysten schrieben einen großen Teil dieser Rallye zu Recht dem führenden Zahlungsverarbeiter PayPal zu, der Mitte Oktober ankündigte, dass er ab 2021 kryptoelektronische Währungstransaktionsdienste anbieten werde.

PayPal hat sein bevorstehendes Krypto-Angebot nun schon fast drei Wochen lang angekündigt, und die Analysten von JPMorgan erklärten in ihrem Bericht, dass dies der Top-Krypto-Währung mehr Aufmerksamkeit verschaffen dürfte.

JPMorgan konzentrierte sich auf Institutionen und hob den in New York ansässigen Vermögensverwaltungsgiganten Grayscale Investments hervor, dessen Bitcoin-Investmentfonds auf über 4 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen gestiegen ist. JPMorgan ist der Ansicht, dass der Aufstieg dieses Unternehmens eine wachsende Nachfrage von institutionellen Anlegern und nicht nur von einzelnen Käufern zeigt.

„Diese institutionellen Investoren scheinen die größten Investoren im Grayscale Bitcoin Trust zu sein, was vielleicht ihre Präferenz widerspiegelt, in Bitcoin im Fondsformat zu investieren“, hob der Bericht hervor.

Die Analysten wiesen auch auf die Parallelen zwischen dem anhaltenden Boom von Bitcoin und einer scheinbaren Überfüllung der Goldmärkte hin. Während Bitcoin weiter hochschnellte, verzeichneten börsengehandelte Goldfonds (ETFs) im Oktober bescheidene Abflüsse. Wie die Analysten von JPMorgan glauben, zeigt dies eine mögliche Abwanderung von Investoren von Gold zu Bitcoin.

Im Moment geht man davon aus, dass ein anhaltender Status quo zu beträchtlichen Preisgewinnen für Bitcoin führen würde. Wir könnten einen Punkt erreichen, an dem die Marktkapitalisierung von Bitcoin die von Gold erdrückt und damit den Platz der Top-Krypto-Währung als wertvollste alternative Anlage der Welt festigt.

Bitcoin ist eine Sperre für die Langfristigkeit

Dies ist erst der zweite optimistische Bericht von JPMorgan über Bitcoin in den letzten Wochen. Gegen Ende Oktober veröffentlichte die Global Markets Strategy der in New York ansässigen Investmentbank einen Bericht, in dem sie hervorhob, dass der Vermögenswert ein beträchtliches langfristiges Potenzial habe.

Wie der Bericht der vergangenen Woche kam auch dieser nach der Ankündigung von PayPal. Darin erklärte die Bank, dass Bitcoin eine glänzende Zukunft habe, insbesondere da die Millennials bereit seien, einen größeren Anteil des Anlegermarktes zu übernehmen.

Die Bank hob auch hervor, dass Bitcoin seinen Nutzen unter Beweis gestellt habe. Dies bedeutet unter anderem, dass der Vermögenswert viel mehr als nur eine Modeerscheinung ist. Zwar ist Gold nach wie vor etwa zehnmal so wertvoll wie Bitcoin (wenn man die Marktkapitalisierung berücksichtigt), doch ist eine größere Bedeutung von Bitcoin unvermeidlich.

Mit der zunehmenden Verwendung von Bitcoin und der Blockkettentechnologie sowie einer größeren Akzeptanz (insbesondere bei institutionellen Anlegern) ist Bitcoin bereit, in den kommenden Jahren neue Wege zu beschreiten.